Illegal anwesender Eritreer (15) sticht während «psychotischem Schub» Familienvater ab.
Ein 15-jähriger Eritreer tötete 2023 in Zürich-Friesenberg einen Familienvater. Das Gericht ordnet nun eine Unterbringung in einer geschlossenen Klinik an.
Ein illegal anwesender Eritreer (15) stach im September 2023 in Zürich-Friesenberg auf einen 45-jährigen Nachbarn ein, der zwei Stunden später im Spital starb. Das Bezirksgericht Zürich verurteilte den Eritreer wegen vorsätzlicher Tötung und ordnete eine Unterbringung in einer geschlossenen Einrichtung an. Ein Gutachten stellte fest, dass der Jugendliche an paranoider Schizophrenie leidet und zur Tatzeit nach Cannabiskonsum einen akuten psychotischen Schub erlitt.
Im September 2023 wurde ein 45-jähriger Familienvater mitten in Zürich jäh aus dem Leben gerissen: In einer Siedlung auf dem Friesenberg wollte er einen Streit zwischen einem 15-jährigen Jugendlichen und seiner Mutter schlichten. Doch der mit zwei Küchenmessern bewaffnete 15-jährige Eritreer ging auf den Vater los und stach mehrmals auf ihn ein. Zwei Stunden später verstarb der Familienvater im Spital.
Drei Jahre später hat das Bezirksgericht Zürich im Fall ein Urteil gefällt. Gemäss dem Urteil hat sich der Jugendliche der vorsätzlichen Tötung, der versuchten eventualvorsätzlichen schweren Körperverletzung im Zustand der nicht selbst verschuldeten Schuldunfähigkeit und Gewalt und Drohung gegen Beamte schuldig gemacht. Das Gericht ordnete eine Unterbringung des 15-Jährigen in einer geschlossenen Einrichtung an.
Laut dem «Tages-Anzeiger» stellte ein vom Zürcher Jugendgericht angeordnetes Gutachten später fest, dass der Jugendliche an einer paranoiden Schizophrenie erkrankt ist. Erkrankte könnten nicht mehr zwischen Realität und Einbildung unterscheiden, es können auch Wahnvorstellungen und Halluzinationen auftreten. Nach dem Konsum von Cannabis an diesem Nachmittag sei ein akuter psychotischer Schub ausgebrochen, so die Zeitung.
Das Bezirksgericht Zürich sprach auch darum keine Freiheitsstrafe aus, weil sich der 15-jährige Eritreer zur Tatzeit in einem psychotischen Ausnahmezustand befand und «nicht fähig, sein Handeln zu verstehen und einzuordnen». Er wird weiterhin in der psychiatrischen Klinik verbleiben, in welcher er sich seit seiner Inhaftierung befindet.

