Escholzmatt LU: Illegal anwesender Afghane exekutiert Ukrainerin (37) mit mehreren Schüssen.

Am Montag wurde eine Ukrainerin (37) aus Escholzmatt LU Opfer eines Tötungsdelikts. Sie dürfte laut Zeugenaussagen wohl in einem ausgetrockneten Bachbett erschossen worden sein. Der mutmassliche Täter aus Afghanistan (35) hat sich ebenfalls schwer verletzt.

Drei Männer aus Nordafrika erbeuteten bei insgesamt 170 Raubzügen 420'000 Franken. Dabei entstand ein Sachschaden von rund 70'000 Franken. Nun konnten sie gefasst und verhaftet werden.

In Escholzmatt LU wurde am Montag eine 37-jährige Ukrainerin im ausgetrockneten Bachbett des Ballenbachs erschossen. Als mutmasslicher Täter gilt ein 35-jähriger Afghane, der am Tatort schwer verletzt aufgefunden wurde. Anwohner hörten um 12.05 Uhr zwei Schüsse und rund eine Viertelstunde später erneut zwei.

Am Montag wurde im Bett des ausgetrockneten Ballenbachs in Escholzmatt LU eine tote Frau aufgefunden. Opfer wurde die erst 37-jährige Ukrainerin H. T. aus dem Dorf. Mutmasslich getötet von einem illegal anwesenden Afghanen (35), der am Tatort schwer verletzt aufgefunden wurde. Er soll laut Gerüchten, die im Entlebuch kursieren, aus Luzern oder Emmenbrücke kommen. Ob sich der Afghane selber versucht hat zu richten oder von der Frau so schwer verletzt wurde, ist unklar. Sicher ist, dass die Polizei von einem dringenden Tatverdacht ausgeht.

Die Ukrainerin lebte am Dorfausgang. In einer Telegram-Gruppe trauern die anderen Ukrainer aus Escholzmatt und Umgebung um die Frau. «Ich kannte sie zwar nicht persönlich, aber ich sah sie ab und zu im Dorf», sagt eine Landsfrau. «Am Montagmorgen begegnete ich ihr noch im Denner», erzählt ein anderer Ukrainer. «Sie hatte einen Sohn.»

Ein Ehepaar, das unweit des Tatorts wohnt, hat um die Mittagszeit Schüsse gehört. «Es war 12.05 Uhr, als ich in der Küche stand. Da hörte ich zwei Schüsse hintereinander. Und etwa eine Viertelstunde später nochmals zwei Schüsse im Abstand von wenigen Sekunden», erzählt die Rentnerin. «Mein Mann hat nur die letzten beiden Schüsse gehört, weil wir zu dieser Zeit draussen auf der Terrasse sassen.»

Der Mann sagt: «Wir dachten uns nichts dabei, ich glaubte, auf einem Hof wurde vielleicht auf eine Krähe oder Elster geschossen», sagt er. Seine Frau wirft ein: «Nein, es klang anders. Und ich wusste, dass die Schüsse von dort unten kamen.» Gesehen hätten sie jedoch nichts, bis rund zwei Stunden später das grosse Polizeiaufgebot aufkreuzte. «Da sah ich, wie einer aus dem Bachbett geschleift wurde», erzählt der Rentner. «Und als Stunden später das weisse Zelt aufgebaut wurde, war uns klar, dass es Tote gegeben haben muss.»