Basel: Ein Mann wird mit einer Eisenstange verletzt, kurz darauf werden drei Marokkaner festgenommen. Der Fall schürt bei Anwohnern Missgunst gegen eine Zivilschutzanlage.

Zunehmende Migrantengewalt und Kriminalität wird in der Schweiz zum Alltag.

Ein Mann wird im Kleinbasel mit einer Eisenstange verletzt, kurz darauf werden drei Männer mit marokkanischer Staatszugehörigkeit festgenommen, die der Tat verdächtigt werden. Anwohner sind entsetzt und wollen nun mit Unterschriften gegen eine Zivilschutzanlage in ihrer Strasse vorgehen, in der Asylsuchende untergebracht sind.

Am Sonntag, 4. Januar, klickten die Handschellen. Die Kantonspolizei Basel-Stadt verhaftete drei Männer (17, 20 und 31), nachdem zwei von ihnen verdächtigt wurden, einen Mann am selben Tag im Kleinbasel mit einer Eisenstange spitalreif geschlagen zu haben. Das Opfer wurde «unvermittelt mit Körpergewalt und einem gefährlichen Gegenstand verletzt», heisst es in der Medienmitteilung der Staatsanwaltschaft. Die drei Männer haben eine marokkanische Staatszugehörigkeit.

Beim gefährlichen Gegenstand handelt es sich laut einem Anwohner des Schäferwegs um eine Eisenstange. Er habe die Tat beobachtet. Die Nachbarschaft sei seit dem Vorfall in Aufruhr. 20 Minuten hat mit mehreren Anwohnern vom Schäferweg gesprochen. Der Grund des Übels ist in den Augen der Leute schnell gefunden: die unterirdische Zivilschutzanlage in ihrer Strasse, in der asylsuchende Menschen untergebracht werden. Alle sind sich einig, dass die drei Marrokaner in der Zivilschutzanlage wohnhaft seien. Nun wolle man Unterschriften gegen die Anlage sammeln.

Das SEM miete die Zivilschutzanlage im Schäferweg seit 2011. Ganz allgemein dienen Zivilschutzanlagen als Bundesasylzentren bei Bedarf und/oder wenn keine anderen Unterkünfte zur Verfügung stehen.